Montag, 22. Dezember 2014

Frohe Weihnachten euch Lieben!!!

Ich wünsche allen ein stressfreies,glückliches,friedliches und schönes Weihnachten!!!Vor allem meiner Familie ein frohes Fest und ich denk an euch in der Ferne!Mir geht es fabelhaft und ich werde ganz entspannt in Pai (Norden Thailands) feiern.
MERRY CHRISTMAS TO EVERYBODY!!!

Meine Reiseerlenisse werde ich die Tage updaten. Die Internetverbindung ist nicht so zuverlessig und hindert mich daran, euch oeferts zu kontaktieren. I'm sorry!!! ABER ich denke viel an euch und vermisse jeden Einzelnen und freue mich auf unser Wiedersehen! Fuehlt euch alle ganz doll gedrueckt von mir.

Freitag, 28. November 2014

Der Zeitdruck beginnt (Stand 19.11.2014)

Gerade sitze ich auf der Fähre von Wellington nach Picton.Das heisst mein Weg geht jetzt zurück auf die Südinsel.Auf die letzten Tage zurückblickend,kann ich gar nicht fassen,wie schnell die Zeit für Neuseeland gerade rast und Thailand immer näher rückt.Ich bin von Turangi (Tongario Alpine Crossing) mit dem Bus nach Napier an die Ostküste gefahren.Dort angekommen habe ich auch realisiert,dass jetzt die Hochsaison beginnt.Weshalb ich in Napier dann vor dem ersten überbuchten Hostel ohne Bett stand.Glücklicherweise habe ich dann in einem anderen Hostel etwas gefunden.Das Haus hat mich an eine WG erinnert und mich wie zu Hause fühlen lassen.Hier habe ich liebe Menschen kennengelernt und hätte mir gut vorstellen können mit dem ein oder anderen weiterzureisen.Aber alle gehen einen anderen Weg :( naja...über couchsurfing habe ich Allan kennengelernt.Er arbeitet in Napier in einer Wohngruppe für Kinder mit speziellen Bedürfnissen.Ursprünglich kommt Allan aus Rio.Wir hatten einen schönen Abend,wo wir über das schöne Südamerika,die Musik etc. philosophiert haben.Da kommt doch wieder das Fernweh hoch (ja ich weiss verrückt.Da sitze ich doch schon in Neuseeland und kann nicht genug bekommen und denke schon wieder an andere Reisen :D).Ja,aber das ist ja das schöne am Reisen.Leute zu treffen,die deine Leidenschaft für andere Kulturen teilen und verstehen wovon du sprichst.Was aber nicht heisst,dass ich mein Deutschland nicht vermisse.Ganz im Gegenteil.Die Gewohnheiten,die lieben bekannten Menschen fehlen mir trotz aller Abenteuer.
Auf jedenfall ist Napier mit einer meiner Favouriten,da die Stadt viele unterschiedliche Architekturstile versteckt.Durch ein Erdbeben um 1930 wurde vieles neu aufgebaut und der Art-Déco-Style ist aufgelebt.Wer die End of 20th mag,wird Napier lieben.Auch gibt es viel Flachland hier,das zum Radeln einlädt.Also habe ich mir (leider ziemlich überteuert) ein Rad ausgeliehen und die Umgebung erkundet.Herrlich wieder auf dem Drahtesel zu sitzen und durch die Weinlandschaften zu radeln.Den nächsten Tag habe ich mit Allan und Jamal verbracht.Wir sind auf einen kleinen Berg gestiegen,am Strand entlang gelaufen (wo ich endlich meine Paua-Muschell gefunden habe) und waren in einem organic Café,wo ich den besten Mocachino  ever bekommen habe.Den nächsten Morgen ging es mit dem Bus nach New Plymouth zum Mt. Taranaki.Seit meinem Flug von Christchurch nach Auckland träume ich von diesem perfekte Vulkankegel.Auf der Busfahrt bäumte sich der Vulkan vor uns auf und mein Blick war von der Pracht so fixiert.New Plymouth liegt allerdings was weiter vom eigentlichen Vulkan-Dorf entfernt.Ich hatte kein Glück dieses Mal.Geplant war eine Tagestour auf den Vulkan,doch der ist noch mit Eis bedeckt.Also habe ich dann New Plymouth erkundet.Dort schlagen riesige Wellen an die Promenade und die Windsurfer haben das Paradies gefunden.Aber für mich wars dann wirklich zu abenteuerlich und ich habe dann ein Rad ausgeliehen.Ich habe New Plymouth schon am nächsten Tag verlassen und bin für eine Nacht über Plymerston North nach Upper Hutt gefahren.Auch hier habe ich wieder die grosszügigen Seiten der Neuseeländer kennengelernt.Erst hat mir die Lehererin von Max (eines meiner Au Pair Kinder) damals die Kontaktdaten ihrer Eltern (Angela&Andrew)in Upper Hutt gegeben.So konnte ich dann dort das Wochenende verbringen.Eigentlich war mein Plan von Plimmerton zur Upper Hutt per Anhalter zu fahren,da der Bus dort nicht hinfährt.Aber der Busfahrer war so nett und hat mich einfach mitgenommen.Da er dort eh wohnt und die Busfahrt seine letzte war.Bis vor die Haustür wurde ich von Rob (Busfahrer) gebracht.Andrew u Angela sind tolle Leute und haben ein wuuunderschönes Grundstück auf einem Hügel mitten in den Wäldern.Traumhafte Aussichten konnte ich direkt aus meinem Zimmerfenster in die Natur geniessen.Abends konnte ich noch einen Hot Tub nehmen und habe interessante Gespräche mit den beiden über alles mögliche gehabt...jaja,wieder einmal total umsorgt :) Ich habe mich mit einem Abendessen bei den beiden bedankt und habe den Zug am nächsten Morgen nach Wellington genommen.Was eine Stadt!Ich verstehe warum es die kleinste lebensfrohe Stadt ist.Hier bin ich von soo vielen tollen Kulturangeboten,kulinarischen Restaurants,Sportverrückten etc. umgeben.Naja aber eigentlich geht hier auch der Peter Jackson-Wahn weiter.In Wellington ist nämlich der Ort,in dem viele der Figuren,Ausrüstungen etc. für die Filme (Herr der Ringe,Hobbit,Avatar,Destrict nb. 9 etc.) hergestellt werden/wurden.Ahhh...unfassbar,aber ich habe DAS Schwert von Frodo und die Axt von Sauron halten können.Faszinierend,wie kreativ die Leute hier sind und wie fabelhaft ihre Ideen unsere Illusionen formen.Nur so viel:Vieles sieht nur so aus!Das meiste wiegt nicht mal halb so viel! z.B. sind die Waffen aus Plastik auch wenn sie noch so glitzern.

Freitag, 10. Oktober 2014

Alles ueber connections- Lucky me

Wie war mein Motto nochmal?  "Go with the flow"! Und deswegen bin ich noch in Russell. Ich helfe morgens Bayrl aus und nachmittags arbeite ich als Maedchen fuer alles (kellnern, kitchenhand, dishwasher etc.) in einem schnuckeligen Cafe/ Restaurant direkt an der waterfront von Russell (Sally's).Hundertwasser oder Helme Heine kommen ab und zu auch mal fuer ein leckeres Stueck Kuchen vorbei. Dank Baryl habe ich den Job bekommen und fuehle mich dort pudel wohl. Wir sind wie eine kleine Familie und eigentlich moechte ich Russell gar nicht verlassen. Aber wie heisst es doch so schoen "man soll dann gehen, wenn's am schoensten ist". Ich bleibe noch bis Ende Oktober, hoffe bis dashin genuegend money fuer Suedostasien und einen Monat Nordinsel zusammen gespart zu haben. 
Der Fruehling ist endlich eingetroffen und meine Laune hebt sich Tag fuer Tag. Hinzu kommt, dass ich mich gerade wie ein kleiner Glueckspilz fuehle :) Dank der connections (meinen Job in einem bekannten Cafe) konnte ich kostenfrei die bay of islands auf einem wunderschoenen Segelboot geniessen. Was ein Traum von tuerkis blauem Wasser, in dem die Delfine an unserem Bot herumtollen und wir auf einer (fast) einsamen Insel einen Sprung ins etwas kalte, klare Wasser wagen und den Ausblick von der Inselspitze auf die gesamte bay geniessen. Es war ein herrlicher Tag und ich bin unglaublich dankbar fuer diesen schoenen Trip. Aber nicht genug von meinem Gluck. Da spaziere ich einfach interessehalber in ein Dive centre, weil hier doch ein wunderschoener spot "poor nights" ist, da bekomme ich das Angebot, fuer die Haelfte des normalen Preises an einem Dive in der Rainbow Warrior (ein versunkendes Boot von Greenpeace) teilzunehmen, da der Dive Centre Besitzer meine Chefin kennt. So sind die Kiwis :) Sobald sie irgendeine Beziehnung zu dir sehen, du irgendwen von der Familie etc. kennst, dann wirst du herzlichst empfangen und alle Tueren stehen fuer dich offen.
der Ausblick vom Gruendstueck


von meinem Hauschen

mein kleines Heim

Tui zwitschern morgens frueh hinter meinem Hauschen


Mangrove Forest

Haruru Falls







auf dem Sailingboat


That's the bay of islands (Robertson island)



Letztens habe ich und ein paar Maedels, ein Auto geliehen und wir sind den Tag zum noerdlichsten Punkt Neuseelands gefahren. Auf dem Weg dorthin, aber wir viele Stops gemacht, hatten super viel Spass und ein wirklich gruseliges Abenteuer. Es war schoen, mal wieder unter backpackern zu sein und einfach alles mitzunehmen. Wir sind morgens zu ein paar Wasserfaellen gewandert, haben den ninety miles beach entdeckt, waren total von den gigantischen Sandduenen in Te Paki erschlagen (mitten im Regenwald tuermen sich risige Sandduenen auf und ich kam mir vor wie in der Wueste, nur das es geregnet hat :D ), sind etwas nach dem Sonnenuntergang am beliebten Leuchtturm von Cape Reinga angekommen, waren dafuer die einzigen Besucher dort und auf dem Rueckweg durfte ich einen Blick auf einen echten Kiwi (ich meine den flugunfaehigen Vogel,der Neuseelands Wahrzeichen ist) erhaschen.In der Natur einen Kiwi zu sehen, das ist schon fast ein Wunder hier und nicht viele haben dieses Glueck, weshalb wir alle total aus dem Hauschen waren. Die Nacht haben wir dann in Kaitaia verbracht. Eine ziemlich gruselige Geschichte.Ich moechte niemanden Sorgen bereiten,deswegen lasse ich das hier mal aus. Letztendl;ich sind wir in einem ziiiiiemlich herunter gekommenen Hostel untergekommen.Ich war froh keine Ungeziefer mitgeschleppt zu haben :D aber das gehoert ja auch dazu.



Rainbowfalls in Kerikeri



ninety miles beach

mit nem vernuenftigen 4WD kann der Strand befahren waerden 9ein paar Autofraks im meer scheinen es nicht gepackt zu haben)


Was fuer gigantische Sandduenen sich aufeinmal vor uns auftuermen



Cape Reinga


einHauch von Morgengrauen 


Mittwoch, 24. September 2014

Mein Freigeist will weiterziehen

Als Au Pair in Auckland habe ich mich einfach nicht wohlgefühlt.Also habe ich letzte Woche beschlossen meinen Rucksack zu packen und weiter zu ziehen.Auch wenn die Einsicht lange (nach immerhin drei Monaten) gedauert hat,letzen Endes war es die richtige Entscheidung für mich.Seit einer Woche bin ich jetzt in Russell,an der Bay of Islands.Genau hier war ich schon mal und konnnte nur einen  Bruchteil aufgrund meines kurzen Aufenthaltes erahnen,wie schön es zum Seelebaumelnlassen hier ist.Ich habe Bayrl,die Grandma von den besten Freunden meiner kids als Au Pair-also eine Bekannte,gefragt,ob ich bei ihr woofen kann.Das bedeutet ich arbeite morgens ca. 3Std auf ihrem wunderschönen Holiday Grundstück mit eigenem kleinen Strand und bekomme dafür mein eigenes kleines Häuschen und Essen gestellt.Die Arbeit macht mir riesen Spass und ich habe bisher viel geschafft.Angefangen mit dem Schneiden der Blumen,wo doch jetzt Frühling hier ist,dann Unkrautjähten in den Blumenbeeten und Teichen,einen Pfad vom ganzenen Gestrüpp befreien und wieder passierbar machen,den Boden entschlammen,die sechs Kühe und zwei Pferde füttern,Laub zusammen haken,Pavillion f die BBQ Abende fertig machen etc. Danach kann ich meine Freizeit in der absoluten Stille und bin umgeben von der schönsten Natur.Gerne schnappe ich mir ein Buch aus Baryl's Bücherwand oder leihe mir das Kayak aus und verbringe den Nachmittag auf dem Wasser.Und ein wenig Gesellschaft kann ich dann mit Baryl geniessen.Sie ist fabelhaft,genau wie man sich eine Grandma vorstellt.Sie achtet auf die Umwelt,es gibt leckeres und gesundes Essen und ich lausche beim Frühstück,Lunch oder Dinner ihren Geschichten und ihrer Ansicht über dies und jenes.Ich bin hier vom ganzen Trubel abgeschottet und kann die Einsamkeit gerade richtig gut geniessen.

Dieses Wochenende werde ich mit ein paar Mädels vom couchsurfing einen Wagen mieten und den nördlichsten Punkt Neuseelands "Cape Reinga" erkunden und eine kleine Sandtour auf dem ninty miles beach machen,der offiziell als Autoroute eingetragen ist.Anfang nächster Woche verlasse ich meine Isolation und kehre zurück in die alltäglichen Sorgen eines Backpackerlebens-nämlich noch etwas Geld für meinen Südostasien Trip zusammen zu bekommen.Also heisst es auf nach Tauranga und hoffen einen backpackerjob (saison Arbeit,vielleicht Spargelstechen etc.) zu ergattern.

Dienstag, 5. August 2014

Das Leben als Au Pair in North Shore / Auckland

Nach ca. 2,5 Monaten Reisen auf der Suedinsel Neuseelands musste ich mich dann doch mal nach einem Job umschauen. Schliesslich mache ich ein "working holiday" und Neuseeland ist recht teuer. Mitten in den Wintermonaten dachte ich, sei am besten zu verkraften, weshalb ich dann Ende Mai als Au Pair in Point Chevalier / Auckland angefangen habe zu arbeiten. Dort habe ich auf vier liebe kids aufgepasst und fuer den Haushalt gesorgt. Anfangs ist es mir ziemlich schwer gefallen, vom sorgenfreien Backpackerleben, wo immer etwas spannendes jeden Tag auf einen wartet, wieder 100% in den Arbeitsalltag einzusteigen und Erwartungen und Verpflichtungen nachzukommen. Ich habe in der Familie allerdings nur als Uebergang gearbeitet, was sich manchmal etwas schwierig herausstellte. Sobald ich nach ein paar Wochen im Alltag angekommen war und auch die kids besser kennengelernt habe, musste ich die Familie schon wieder verlassen.
Ich war mir nicht ganz sicher, ob ich doch lieber einem typischen Bachpackerjob z.B. auf einer Farm oder Aehnliches nachgehen moechte oder nach einer neuen Familie Ausschau halte und weitere Monate als Au Pair arbeite. Die guenstigste und wahrscheinlich fuer mich auch einfachste Entscheidung war dann, dass ich weiterhin als Au Pair arbeite. So habe ich dann meine zweite Familie in Glenfield (North shore auch Auckland) kennengelernt.
Hier kuemmer ich mich um drei wundervolle lebensfrohe kids (Max 5,Petra 7, Ella 9). Alle drei sind voll mit Energie geladen :) Mein Einstieg war in den Winterferien, also konnte ich erstmal was Zeit mit den kids verbringen bevor der richtige Alltag anfing. Mittlerweile bin ich hier gut angekommen und habe mich eingelebt. Mit den Eltern verstehe ich mich auch bestens, wir sitzen meistens abends noch zusammen bei einem Weinchen, kochen etwas gemeinsam und schauen unsere lieblings Sendung "My kitchen Rules" an. Dienstag abends gehe ich ab und zu zur Kaffeegruppe von den Au Pairs, die hier in der Naehe leben. Dort konnte ich einige gute Kontakte knuepfen und wir sind ab und zu mal am Wochenende zusammen. Ein anderes Au Pair (Erin aus den Staaten, Colorado) arbeitet fuer eine Familie, deren Toechter gut mit meinen kids befreundet sind. Also unternehmen wir gemeinsam ab und zu was und ich bin super gluecklich, dass wir uns so gut verstehen :) Anfangs ists mir doch was schwer gefallen, da ich nicht in das typische Au pair-Muster hineinpasse und mich oft falsch am Platz gefuehlt habe. Die meisten entscheiden sich fuer ein Au pair-Jahr, direkt nach dem Schulabschluss, weshalb dann die Interessen doch etwas unterschiedlich sind. Mit Erin habe ich dann die letzten Tage und Wochenenden mal was unternommen, um mal wieder ein wenig Neuseeland nach meinem Geschmack zu entdecken :) Wir waren in Devenport, sind auf ein paar Vulkanhuegel gelaufen,um die schoene Aussicht auf Aucklands skyline und den Inseln im Huarakigulf zu geniessen. Gehen zusammen auf den nightmarket in Glenfield, wo sich eine Fressbude neben der naechsten draengt und leckeres Essen aus aller Welt (vor allem asiatische Kueche) anbieten.
Erin und ich waren einen Sonntag Nachmittag zusammen Segeln. Durch Zufall hat Laura in einem Hostel hier in Auckland einen Aushang von Roger gesehen, der privat Segelausfluege mit Backpackern fuer seeeeehr guenstiges bis gar kein Geld anbietet. Also dachte ich, da muss ich zuschlagen. Der Tagesausflug war wunderbar und hat super viel Spass gemacht. Morgens frueh haben wir uns mit Roger (ca. 80 Jahre alt) am Segelclub getroffen und sind zu fuenft raus aufs Meer. Wir hatten noch Leo dabei, der sich mit Segeln was auskennt und Roger gut unterstuetzen konnte. Wir waren den gesamten Tag draussen und hatten super Glueck mit dem Wetter. Hier kann es schon mal sein, dass man alle vier Jahreszeiten an einem Tag erlebt. So ist das, wenn man auf einer Insel mitten im Pazifik lebt. Am Ende der wunderschoenen Segeltour wollte Roger gar kein Geld von uns nehmen. Nachdem wir die kids gestern zur Schule gebracht haben, sind Erin und ich am naheliegenden Strand von Milford an der Kueste bei Ebbe zum naechsten Ort Takapuna gelaufen. Hier kann man einen herrlichen Ausblick auf Rangitot geniessen. Dabei haben wir eine grosse Gruppe von Delphienen aus dem Meer springen sehen koennen. Das war eins der Momente, die man nicht mal eben mit der Kamera einfangen kann, sondern einfach im Gedaechtnis einbrennt. Wir hatten super viel Glueck und waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort :)



unsere Segelgruppe (Erin sitzt links neben mir)

ich durfte auch mal steuern :)

das macht richtigen Spass
Letztes Wochenende hat mich dann die Gastfamilie von Erin mit nach Russell, zur Bay of Islands weiter im Norden der Nordinsel mitgenommen. Dort lebt die Grandma auf einem riesigen 60h grossen Grundstueck, mit einer kleinen Ferienanlage, einem eigenen Strand, 6 Kuehen, 2 Pferden und einem Labrador. Paula (Erins Gastmutter) schaut deshalb immer mal wieder nach dem Rechten und hilft etwas aus. Wir sind Freitagabend in Russell angekommen. da war es schon dunkel und wir konnten nur erahnen welch eine schoene Natur uns hier umgibt. Wir hatten ein kleines Hauschen fuer uns zwei ganz alleine, mit Ausblick aufs Meer. Wir sind recht frueh zu Bett. Es war schoen mal wieder mit dem Zirpen der Grillen und dem Toben der Wellen einschlafen zu koennen. Morgens frueh haben wir direkt einen Ausblick nach Draussen gewagt und waren von der Groesse und schoenheit des Grundstuecks total erschlagen. Es gibt mehrere kleine Gasthauschen direkt mit Blick auf die schoene Bay of Islands und eigenem Strand. Spaeter hatten wir Zeit, um Russell zu erkunden. Dort gibt es einen beruehmten Fahnenmast, an dem die erste Flagge Neuseelands nach der Niederlassung der Englaender hing. Hier in der bay of Islands begann die Geschichte Neuseelands (die ca. 174 Jahre umfasst). Neuseeland ist ein recht junges Land, wenn man die Vereinigung der Englaender mit den MaoriStaemmen als Ausgangspunkt nimmt. 1840 wurde hier in der Bay of Islands (Waitiangi) der Vertrag zwischen den Englaendern und den Ureinwohnern (also den maori Staemmen) unterschrieben. Erin und ich wollten uns etwas mehr ueber die Geschichte erkunden und sind dann mit der Faehre von Russell rueber nach Paihia gefahren. In Waitiangi (Ort neben Paihia) begann dann die neuseelaendische Geschichte (Februar 1840). Am sogenannten treaty ground kamen vor 174 Jahren mehrere Hauptlinge der Maori Staemme mit den englischen Siedlern zusammen, um eine Unabhaengigkeitserklaerung von Neuseeland zu unterzeichnen. Dieser Vertrag wurde damals auf Maori und auf Englisch vereinbart und sollte die politische Gemeinschaft und die Besitztuemer der beiden Kulturen regeln. Zum Beispiel wurden den Maoris Schutz seitens der Englaender vor anderen Siedlern versprochen. Spaeter (5 Jahre spaeter) kam es dann zu Unruhen seitens mancher maori Hauptlingen, die sich zu unrecht behandelt fuehlten. Deswegen schoss einer der Hauptlinge auf die Fahne und auf Kirchen, was dann zum Neuseelandkrieg fuehrte. Seit dem leben zwei verschiedene Kulturen (Maori und Europaer) hier in Neuseeland zusammen. Deswegen gibt es zwei Amtssprachen und die Kinder lernen Maori in den Schulen. Allerdings sieht man immer wieder, wie die unterschiedliche Lebensweise der beiden Kulturen sich trennen und es deswegen noch viele Vorurteile gibt.
der Fahnenmast, wo die erste neuseelaendische Fahne beschossen wurde

Russell, spaeter wurden hier die meisten Straeflinge hingebracht



Kuribaum, aus dem das riesige (fuer ca 150 Maenner) Kanu "Waka" gbeaut wurde,um die Englaender anzugreifen

der treaty ground


in der Kirche in Russell sieht man noch die Einschussloecher

eine Public Toilet nach Hundertwasserstil

Glenfield nightmarket