Freitag, 10. Oktober 2014

Alles ueber connections- Lucky me

Wie war mein Motto nochmal?  "Go with the flow"! Und deswegen bin ich noch in Russell. Ich helfe morgens Bayrl aus und nachmittags arbeite ich als Maedchen fuer alles (kellnern, kitchenhand, dishwasher etc.) in einem schnuckeligen Cafe/ Restaurant direkt an der waterfront von Russell (Sally's).Hundertwasser oder Helme Heine kommen ab und zu auch mal fuer ein leckeres Stueck Kuchen vorbei. Dank Baryl habe ich den Job bekommen und fuehle mich dort pudel wohl. Wir sind wie eine kleine Familie und eigentlich moechte ich Russell gar nicht verlassen. Aber wie heisst es doch so schoen "man soll dann gehen, wenn's am schoensten ist". Ich bleibe noch bis Ende Oktober, hoffe bis dashin genuegend money fuer Suedostasien und einen Monat Nordinsel zusammen gespart zu haben. 
Der Fruehling ist endlich eingetroffen und meine Laune hebt sich Tag fuer Tag. Hinzu kommt, dass ich mich gerade wie ein kleiner Glueckspilz fuehle :) Dank der connections (meinen Job in einem bekannten Cafe) konnte ich kostenfrei die bay of islands auf einem wunderschoenen Segelboot geniessen. Was ein Traum von tuerkis blauem Wasser, in dem die Delfine an unserem Bot herumtollen und wir auf einer (fast) einsamen Insel einen Sprung ins etwas kalte, klare Wasser wagen und den Ausblick von der Inselspitze auf die gesamte bay geniessen. Es war ein herrlicher Tag und ich bin unglaublich dankbar fuer diesen schoenen Trip. Aber nicht genug von meinem Gluck. Da spaziere ich einfach interessehalber in ein Dive centre, weil hier doch ein wunderschoener spot "poor nights" ist, da bekomme ich das Angebot, fuer die Haelfte des normalen Preises an einem Dive in der Rainbow Warrior (ein versunkendes Boot von Greenpeace) teilzunehmen, da der Dive Centre Besitzer meine Chefin kennt. So sind die Kiwis :) Sobald sie irgendeine Beziehnung zu dir sehen, du irgendwen von der Familie etc. kennst, dann wirst du herzlichst empfangen und alle Tueren stehen fuer dich offen.
der Ausblick vom Gruendstueck


von meinem Hauschen

mein kleines Heim

Tui zwitschern morgens frueh hinter meinem Hauschen


Mangrove Forest

Haruru Falls







auf dem Sailingboat


That's the bay of islands (Robertson island)



Letztens habe ich und ein paar Maedels, ein Auto geliehen und wir sind den Tag zum noerdlichsten Punkt Neuseelands gefahren. Auf dem Weg dorthin, aber wir viele Stops gemacht, hatten super viel Spass und ein wirklich gruseliges Abenteuer. Es war schoen, mal wieder unter backpackern zu sein und einfach alles mitzunehmen. Wir sind morgens zu ein paar Wasserfaellen gewandert, haben den ninety miles beach entdeckt, waren total von den gigantischen Sandduenen in Te Paki erschlagen (mitten im Regenwald tuermen sich risige Sandduenen auf und ich kam mir vor wie in der Wueste, nur das es geregnet hat :D ), sind etwas nach dem Sonnenuntergang am beliebten Leuchtturm von Cape Reinga angekommen, waren dafuer die einzigen Besucher dort und auf dem Rueckweg durfte ich einen Blick auf einen echten Kiwi (ich meine den flugunfaehigen Vogel,der Neuseelands Wahrzeichen ist) erhaschen.In der Natur einen Kiwi zu sehen, das ist schon fast ein Wunder hier und nicht viele haben dieses Glueck, weshalb wir alle total aus dem Hauschen waren. Die Nacht haben wir dann in Kaitaia verbracht. Eine ziemlich gruselige Geschichte.Ich moechte niemanden Sorgen bereiten,deswegen lasse ich das hier mal aus. Letztendl;ich sind wir in einem ziiiiiemlich herunter gekommenen Hostel untergekommen.Ich war froh keine Ungeziefer mitgeschleppt zu haben :D aber das gehoert ja auch dazu.



Rainbowfalls in Kerikeri



ninety miles beach

mit nem vernuenftigen 4WD kann der Strand befahren waerden 9ein paar Autofraks im meer scheinen es nicht gepackt zu haben)


Was fuer gigantische Sandduenen sich aufeinmal vor uns auftuermen



Cape Reinga


einHauch von Morgengrauen 


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