Donnerstag, 15. Januar 2015

3 Monate Suedostasien:I love Myanmar



schlafplatz


P AO Hilltribe

Farmer

Samosa

P AO traditonelle Kleidung

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Langsam habe ich mich an die Umstellung gewoehnt und habe mein Suedostasien Abenteuer begonnen.Seit ein paar Wochen habe ich Neuseeland verlassen.Meine letzten Wochen in NZ waren wunderbar.Ich habe Rotem und Armir kennengelernt,die mit ihrem Auto reisen und mich mitgenommen haben.Wir haben zusammen den Abel Tasman Coastwalk gemacht und noch den Farwell Spit erkundet.Ich konnte so viel noch mitnehmen und habe dann mit wunderbaren Erfahrungen Neuseeland verlassen.Ich bin in Bangkok in meinem favourite Hostel angekommen und nichts hat sich hier die Monate ueber verändert.Das ist das schöne in Suedostasien,die Zeit steht hier still und es gibt keine Hektik. Im Hostel wurde ich vom Besitzer wiedererkannt (mein Abschiedsbrief von Maerz wurde aufgehangen :) und er hat mich zum Royl Sports Club eingeladen.Dort habe ich das beste Pad Thai ever gegessen.Der Hostelbesitzer (Syriat) hat 6 Jahre in Berlin gelebt und freut sich immer deutsch sprechen zu koennen.Es waren grossartige Tage in Bangkok.Auf Empfehlung von Rotem bin ich zur Myanmar Botschaft gegangen u habe mein Visum beantragt.Also hiess es "Myanmar,ich komme!".Anfang Dezember bin ich ueber Land nach Myanmar eingereist.Das war bereits ein richtiges Abenteuer.Manches glaubt man nicht.Myanmar ist leider immer noch sehr von der Millitärdiktatur geprägt und das Millitär hat immer noch ziemlich viel Einfluss.Insbesondere konnte ich das beim Grenzuebergang wahrnehmen.Wir wurden zig mal vom Millitär angehalten und ich musste mein Passport immer wieder zeigen.Der Grenzuebergang war ein Horror fuer sich...Wir sind ueber die Berge auf einer Sandstasse gefahren,die gerade mal 1,5Autos breit ist und mit 0,3m tiefen Schlaglöchern überseht ist.Mein Fahrer hat so gut wie alles ueberholt.Vor uns fuhren Trucks,die dermassend ueberbeladen waren,dass der Motor laut aufjaulte und die Reifen jede Sekunde zu platzen drohten.Am Rande lagen bereits umgefallene Lastwagen.Der absolute Höllentrip,aber eine Erfahrung fuer sich.Ich bin dann mit dem Bus weiter nach Yangon (Rangoon).Im Bus habe ich Ra kennengelernt.Sie lebt in Yangon und spricht gutes Englisch.Wir haben uns super verstanden und zum naechsten Tag verabredet,dass sie mir ihre Stadt zeigen kann.Wir hatten einen super schoenen Tag und ich habe so viele Informationen bekommen.Später wurde ich zu ihr nach Hause eingeladen,wurde mit lieben Geschenken ueberhäuft und hatte eine schoene Zeit.Die Burmesen sind ein super liebes und offenes Volk.Jeder ist hilfsbereit,vor allem wenn mich die Frauen alleinreisen sehen,dann werde ich unter ihre Arme gepackt und mitgeschleppt.Die Burmesen koennen Frauen alleinereisen gar nicht verstehen und empfinden dann direkt ein Pflichbewusstsein: da muss man doch helfen! :D Also alleine bin ich hier nie!Durch Zufall hatte ich auch noch das Glueck,auf ein Konzert von den Toten Hosen in Yangon zu gehen.Auch hier hat sich die Gastfreundschaft der Burmesen wieder in voller Pracht gezeigt.Das Konzert war der Hammer.Von Yangon gings dann nach Pyay.Ein kleines Staedtchen,dass Ausländer nicht gewöhnt ist.Ich hatte das Gefuehl alle Augen beobachten mich und ueberall werde ich mit einem wunderschoenen Lächeln begruesst.Einmal sass ich als einzige Auslaenderin (wie so oft) an der Bushaltestelle,da kam eine aeltere Dame zu mir,hat mich irgendetwas auf burmesisch gefragt und dann meine Haut gestreichelt.Sie war so von meiner Blässe und meinen Haaren fasziniert :D.Daraufhin stand dann die andere Frau gegenueber von mir,auf (die mir die ganze Zeit schon zu lächelte) und fing auch an mich am Arm zu streicheln...so verrueckt,aber mega suess! dann musste ich wieder mal erklären,dass ich alleine bin und direkt hatte ich beide Telefonnummer der Damen auf einem Blatt zugesteckt bekommen. Auch die Natur ist der Wahnsinn.Mit dem Bus fahre ich durch die kleinen Dörfer,mit den Bambushuetten und wir ueberholen Karren,die von Kuehen gezogen werden,fahren an wunderschoenen Reisfeldern vorbei,wo die Feldarbeiter mit ihren spitzen Basthueten gebueckt arbeiten und sich im Hintergrund dschungelartige Berge herausragen und mit vielen goldenen Spitzen besäht sind (die Tempel=Pagodas).Manchmal sind die Felder mit Buddahfiguren ueberseht und die Moenche laufen in ihren weinroten Kutten am Strassenrand entlang.Myanmar ist von vielen unterschiedlichen Gruppen geprägt.Es gibt hier den höchsten Buddhismusanteil in ganz Suedostasien und daneben viele andere kleinere ehtnische Gruppen und indigene Völker.
Vor allem Bagan ist die Tempelstätte.Mehr als 2000 uralte Pagodas (aus dem 12. Jahrhundert) ragen mit ihren Goldspitzen aus dem Land und und verzaubern die Aussicht.Nach Pyay bin ich nach Bagan.Dort habe ich mir eins der witzigen E-Bikes ausgeliehen u ein paar der Tempel angeschaut.Vom Sonnenuntergang und -aufgang habe ich mich verzaubern lassen und wurde auch hier wieder von locals herumgefuehrt und konnte viel erfahren.Die Burmesen sind ziemlich stolz und teilen gerne ihre Kultur und Geschichte.Ich glaube,ich habe mich einfach in diese Leute verliebt und habe mich noch nie so willkommen und wohlgefuehlt.
Von Bagan bin ich nach Mandalay.Dort habe ich mir ersteinmal eine Auszeit genommen,da mich eine Erkältung erwischt hat.Auch hier wurde ich wieder total umsorgt.Trotz dass ich verschlafen habe,hat mir die Hostelbesitzerin das beste Fruehstueck ever zubereitet (Omlett,friches Obst,Orangensaft,Kaffee,Toast mit selbstgemachter Orangenmarmelade und sticky rice).Einfach ein Traum.Den naechsten Tag habe ich mir dann ein Taxi mit zwei anderen geteilt und wir sind um Mandalay herum zur U-bain bridge (1,5km und 200Jahere alte handarbeitete Bruecke),waren in einem Kloster,als die Mönche ihr lunch vorbereiten (morgens frueh laufen die Nonnen und Mönche durch sie Staedte und die Einwohner spenden Essen),waren in einem Dorf,wo wir eine Schule fuer Mönche besucht haben.Abends haben wir uns auf der Strasse gesetzt und  indisches Brot mit vielen leckeren Sossen verputzt (eins meiner absoluten favouriten hier).
Von Mandalay habe ich auf Empfehlung hin den Zug nach Kalaw genommen mit einem Nachtstop in Thazi (wo ich am Bahnhof geschlafen habe).Die Zugfahrt war richtig schoen,wir sind an vielen Feldern vorbei,mitten ueber die Berge und bei jedem Stop haben die Frauen irgendetwas zu essen (Maiskolben,Chapati) angeboten,was sie geschickt auf ihrem Kopf tragen.In Kalaw angekommen habe ich drei Tage Trekking durch die Bergdoerfer gebucht.Diese Tour war einfach der Wahnsinn.Wir haben so viel gesehen,Natur und Kultur.Die Kinder und Einwohner haben uns immer mit einem riesigen Lächeln oder "Mingalaba" begrüsst,waren total neugierig und liebten es,wenn wir Fotos von ihnen machen und ihnen zeigen.Wir haben zwei mal in den Doerfern bei super lieben,freundlichen und dankbaren Dorfbewohnern (homestay) uebernachtet.Unsere beiden guids "Male & Kikin" kommen aus den Doerfern und haben uns alle Fragen beantwortet.Die erste Nacht haben wir bei Male's Eltern verbracht.Auf unserer Wanderung sind wir verschiedenen Tribes begegnet,die sich durch ihre Kleidung (schwarze Bluse,schwarzer Longy und farbenfrohes Kopftuch=PA-O) gut voneinander unterscheiden lassen.Wir sind durch viiiiiele Chilliefelder gelaufen,haben Büffel beim grasen beobachtet,die Aussicht genossen...Unser Ziel war Inle lake.Dort wurden wir mit einem Bot durch die schwimmenden Felder über den See an Fischern vorbei nach Nyungschwe gebracht,wo unsere Tour endete.Von Nyungschwe bin ich wieder in den Sueden,denn mein boardercrossing in Tachilek hat nicht funktioniert.Also gings zurueck Richtung Myawaddy.Auf der Strecke habe ich mich spontan fuer einen Tagesstopp in Hpa-Pan entschieden.Hier habe ich mir mit ein paar anderen ein Tuk-Tuk fuer den Tag ausgeliehen und wir haben ein paar Höhlen besucht,die ziemlich beeindruckend waren,haben mit einem Kanu Reisfelder durchquert,sind an Gaerten mit 1000enden Buddahfiguren vorbei,haben Pagodas besucht und am schoensten war die Gastfreundschaft der Dorfbewohner,wenn wir mit dem Tuk-Tuk durch die Dörfer gefahren sind.Die kids haben uns zu gewunken,sind uns hinterher gerannt und haben uns "Mingalaba" hinterhergerufen :)
Super schoen!!!
market in Bangkok
Auch hier war ich wieder zur richtigen Zeit am richtigen Ort. In Hap-Pan wird um den 21.12. New Year gefeiert und ueberall sind Buehnen aufgebaut, wo traditionelle Taenze aufgefuehrt werden.Meinen letzten Abend habe ich dann auf einem Kirmesaehnlichem Platz verbracht, wo es allesmoegliche an Essen,Kleidung etc. gab.Die Leute waren auch hier wieder total erstaunt Toristen zu sehen. manche Jugendliche kamen zu uns und wollten Fotos mit uns machen. Ein bisschen VIP feeling kommt da irgendwie auf :D Den naechsten Morgen sind Yeaji (aus Korea, wir kennen uns von Bagan) und ich Richtung Thailand aufgebrochen und haben die Grenze in Myawaddy ueberquert. Sobald wir in Thailand angekommen sind, konnte ich eine andere Stimmung und Atmosphaehre wahrnehmen. Hier wirkt es direkt viel hektischer und manchmal habe ich das Gefuehl, dass die Thais einen nicht so willkommen heissen,wie ich es in Myanmar erlebt habe. Hier herrschen manchmal viel mehr Missverstaendnisse und selbst die kleinsten Dinge werden nur muehsam verstanden. Verhandeln ist manchmal gar nicht oder man bekommt nur boese Blicke zu geworfen. In Myanmar wurde alles mit Humor genommen und beide Seiten waren froh einen guten Preis gefunden zu haben...ABER es ist eben ein anderes Voelkchen.
Wir haben uns dann direkt nach Chian Mai aufgemacht. Angekommen in der nacht, war ich vom ganzen Partytrubel total erschlagen. Erstmal musste ich wieder realisieren, dass das jetzt Thailand ist und hier auch die Touris anders sind. Dafuer haben wir ein ziemlich preisguenstiges Hotel mit supercomfortablen Zimmer gefunden. Und am naechsten Morgen haben wir DAS Paradies zum shoppen gefunden. Hier reiht sich ein handcraft Laden neben dem anderen und die Sachen sind alle detailiert verziert und von en verschiedenen ethnischen Berggruppen beeinflusst. Ein wenig alternativ ist der Norden Thailands angehaucht und ich fuehle mich hier ziemlich wohl. Trotzdem haben wir unseren Weg weiter nach Pai gemacht. Das Hippiparadies :) hier werde ich jetzt Weeihnachten verbringen, auch wenn die Stimmung so gar nihct aufgekommen ist. Das ist gerade genau das, was ich brauche.Keine hektik, keinen Stress und ganz viel Kultur um mich herum :)




traditioneller Thai Tanz

beste Thai Suppe ever (mega scharf)

Kao San Rd. Bangkok

friendship bridge (Thailand-Myanmar,Grenzuebergang)




cooking place